Tracken ist die Gedankenführung (Erfolgsfaktor 1) durch Selbstorganisation. Sie haben einen haptischen Anker (den Planer mit Kalender und Unternehmer-Journal) und arbeiten so, fernab von Störungen und Ablenkungen der digitalen Welt eine mehrdimensionale Checkliste ab.
Tracken ist das perfekte Hilfsmittel gegen das Vergessen.
Im Unternehmer-Journal tracken Sie viel: Das Gestern, Ihre Gewohnheiten, Ihre Ziele, Ihre Highlights, Ihre Aufgaben und auch Ihre Routinen.
Sie arbeiten entspannt eine Liste ab, bringen Ihre Gedanken dazu, in die „richtigen“ Ecken zu gehen und haken ab.
Das Tracken ist ein Motivationsinstrument. Sie haken Punkt für Punkt ab. Abhaken bringt Spaß: Erledigt! Abhaken ist ein kleines Erfolgserlebnis und spendet Dopamin.
Es gibt noch ein weiteres Motivationsmoment des Trackens: Das „Broken-Windows-Theorie“[1] Je mehr Haken Sie gemacht haben, desto weniger wollen Sie die Kontinuität unterbrechen, desto weniger mögen Sie es, wenn mal ein Haken fehlt.
Tracken hat also mehrere Funktionen:
- Sicherstellen, dass nichts vergessen wird.
- Lenken der Gedanken und der Aufmerksamkeit
- Sicherstellen der Vollständigkeit
- Selbstmotivation durch das Abhaken (Dopamin)
- Selbstmotivation durch Kontinuität
Tracken ist also zurecht ein Erfolgsfaktor und: Tracken kostet nicht viel Zeit und nicht viel Kraft. Mit leichter Hand behalten Sie alles im Griff.
Die zu trackenden Aktivitäten können Sie wie folgt kommentieren:
- Ja/nein, 0/1, erledigt, nicht erledigt (Gewohnheit)
- Zeiteinheiten [Min], [Std] (Zeit pro Ziel)
- Prozentangaben (Qualität der Morgenroutine)
- Werte auf einer Skala (-2/-1/0/1/2) (Fitnessgrad)
- Absolute Werte (Anzahl der Liegestütze)
- Farben: (Ampel-System rot, gelb, grün)
- Zeichen (Emojis)
- Striche (gut, wenn man etwas zählen will, IIII)
Vor der Trackerliste finden Sie drei Kästchen. So können Sie diese nutzen:
- Spalte 1: Schwierigkeitsgrad (für Punktesystem[2])
- Spalte 2: Zielvorgabe für den Monat
- Spalte 3: Priorität
[1] Fußnote: https://de.wikipedia.org/wiki/Broken-Windows-Theorie.
[2] Wenn Sie Freude an Spielchen haben, können Sie sich ein Punktesystem ausdenken. Beispielsweise bekommen Sie pro durchgehaltene Routine pro Tag einen Punkt. Oder zwei Punkte, wenn es sich um eine Routine der Priorität A handelt. So addieren Sie am Ende des Monats alles Punkte und können sich mit dem Vormonat vergleichen. Probieren Sie sich aus!