Warum ist das Wort „erledigt“ so wichtig?
Sie arbeiten mit Aufgabenlisten? Sie erledigen fleißig jeden Tag Ihre Aufgaben, eine nach der anderen? Es kommen immer wieder welche hinzu – die Liste wird und wird nicht kürzer? Das frustriert!
Lernen Sie das Wort „erledigt“ für sich zu nutzen. Immer, wenn Sie eine Aufgabe abgeschlossen haben, sagen Sie sich: „Erledigt!“. Am Besten noch, Sie kombinieren dieses Wort mit einer Geste und einer kleinen Pause.
Das Kernproblem – zumindest bei mir – bestand darin, dass ich emsig wie ein Hamster im Laufrad einen Job nach dem anderen erledigte – es aber gar nicht so recht wahrnahm. Ich schaute immer nur nach vorne, auf die unendliche Aufgabenliste und realisierte gar nicht, was ich schon geschafft hatte. So bekam ich nie das – motivierende – Gefühl, dass ich etwas geschafft hatte.
Und so ist der ideale Prozess:
- Machen Sie sich bewusst, welche Aufgabe Sie gerade bearbeiten.
- Machen Sie sich klar, wann die Aufgabe erledigt ist.
- Wenn die Aufgabe erledigt ist, halten Sie inne und sagen sich: „Erledigt! Das wäre geschafft!“
- Sehen Sie auf die Uhr, gönnen Sie sich eine 60 Sekunden Auszeit und machen Sie sich bewusst, dass Sie etwas geschafft haben. Oder zählen Sie bis 100!
- Notieren Sie den Erfolg – machen Sie einen Haken! Erledigt!
Zum Thema „Selbstmotivation“ sei Ihnen das Buch „ICH-Management“ empfohlen.