Mein größter Fehler: Patentrechte für 150.000 Euro

Warum Patentschutz nicht automatisch der richtige Weg ist

Als Erfinder mehrerer Produkte für X17 und X47 war ich lange überzeugt: Eine gute Erfindung muss geschützt werden. Für meine Papierhaltevorrichtung habe ich deshalb in eine umfassende Patentanmeldung investiert – deutsches Patent, europäisches Patent, dazu Übersetzungen, Patentanwälte und schließlich Anmeldungen in den USA und Japan. Am Ende stand eine Investition von rund 150.000 Euro.

Rückblickend war dieser Weg teurer, als er hätte sein müssen. Patentrecht ist komplex, international sehr kostenintensiv, und der eigentliche Schutz wirkt oft weniger, als man sich als Gründer erhofft. Wettbewerbsvorteile entstehen meist woanders: in der Qualität der Umsetzung, im Vertrieb, in der Marke.

Für Unternehmer und Manager heißt das: Bevor Du in Patentanmeldungen investierst, prüfe genau, welchen Nutzen der Patentschutz wirklich stiftet – und ob das Geld nicht an anderer Stelle mehr Wirkung entfaltet. Selbstführung bedeutet auch, unternehmerische Entscheidungen wie diese nüchtern und entscheidungsorientiert zu durchdenken, statt aus dem Bauch heraus zu handeln.

Mein Rat aus eigener Erfahrung: Denk in Ruhe darüber nach, bevor Du Patente anmeldest.

Mit KI geprüft

#Patentrecht #Unternehmertum #Erfindung #Gründung #Selbstführung #UnternehmerImpulse #MatthiasBuettner #X47

Nach oben scrollen

Newsletter "Selbstführung"

Webinare, Impulse und Neuigkeiten, direkt in dein Postfach. Das Formular wird von Brevo bereitgestellt. Damit du dich eintragen kannst, brauchen wir kurz dein Okay.