Firmentagebuch: Warum Du als Unternehmer eine Erinnerung an Dein Jahr brauchst

Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte

Deine Bilanz zeigt Dir, wie sich Umsatz und Kosten entwickelt haben. Was sie Dir nicht zeigt: warum. Welche Leads Du in einem bestimmten Monat verfolgt hast, welche Probleme aufgetaucht sind, welche Mitarbeiter das Team verlassen oder verstärkt haben, welche Sonderkosten angefallen sind – all das verschwindet aus Deinem Gedächtnis, sobald der Alltag weiterläuft. Genau hier setzt das Firmentagebuch an.

Ein Firmentagebuch ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Instrument der Unternehmensführung. Du hältst darin fest, was in Deinem Unternehmen tatsächlich passiert – nicht nur in Zahlen, sondern als narrativen Teil, der Deine Bilanz erst verständlich macht. Ob Du dafür ein Word-Dokument oder eine Excel-Tabelle nutzt, bleibt Dir überlassen. Excel hat den Vorteil, dass Du Kennzahlen direkt integrieren kannst.

Wichtig ist die Regelmäßigkeit: Einmal im Monat solltest Du Dir bewusst Zeit nehmen, um die wichtigsten Ereignisse festzuhalten. So baust Du Dir über die Monate und Quartale ein Bild auf, das Dir spätestens nach drei oder vier Jahren – wenn Du Deine alten Bilanzen wieder in die Hand nimmst – enorm weiterhilft. Selbstführung bedeutet auch, sich selbst und dem eigenen Unternehmen ein Gedächtnis zu geben.

Als praktische Starthilfe kannst Du Dir hier ein Beispiel für ein Firmentagebuch als Excel-Vorlage herunterladen:

Beispiel-Firmentagebuch.xlsx

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