Wie Du ein Ziel richtig definierst

Warum die SMART-Methode allein nicht reicht

 

Die SMART-Methode gehört zum Standardrepertoire jeder Zieldefinition und wird in fast jedem Ratgeber zitiert. Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert, das kennt inzwischen jeder Unternehmer und jede Führungskraft. Für eine wirklich wirkungsvolle Zielformulierung reicht diese Definition allein aus meiner Erfahrung aber nicht aus. Ich habe die SMART-Methode für mich ergänzt und vor allem die Syntax verändert, also die Art, wie ein Ziel aufgeschrieben wird. Ein Ziel beschreibst Du am besten so, wie einen bereits erreichten Zustand, nicht als Wunsch oder Absicht. Statt „Ich will ein Auto haben” formulierst Du „Ich habe ein Auto”. Statt „Wir wollen mehr Umsatz machen” schreibst Du „Wir haben in diesem Jahr eine Million Euro Umsatz erzielt”. Diese Formulierung als abgeschlossenes Ereignis schärft Deine Gedanken und richtet Dein Handeln direkt auf das Ergebnis aus, anstatt auf den bloßen Wunsch. Selbstführung beginnt mit klarer Sprache. Wer seine Ziele wie Tatsachen formuliert, denkt automatisch in Lösungen. Für Unternehmer und Manager ist diese Disziplin ein entscheidender Erfolgsfaktor im Alltag und in jeder Zieldefinition. Ausführlich beschreibe ich diese Methode zur Zielformulierung in meinem Buch „Die ICH-Strategie” auf Seite 25, dort findest Du weitere Beispiele für Deine eigene Zielarbeit.

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